Erektionsstörung behandeln in Frankfurt
Regenerative Therapiekonzepte bei erektiler Dysfunktion — Stoßwellentherapie und PRP, fachärztlich begleitet und ehrlich eingeordnet.
Eine Erektionsstörung ist selten nur ein „Leistungsproblem“ — sie ist oft ein Signal, dem eine Ursache zugrunde liegt. Bei GLOW AESTHETICS in Frankfurt beginnt die Behandlung deshalb nicht mit einem Gerät, sondern mit einer Frage: Woran liegt es? Manuel Sánchez, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, ordnet gemeinsam mit Ihnen ein, welche Therapie realistisch etwas bringt — und wann zuerst eine ärztliche Abklärung wichtiger ist als jede ästhetische Maßnahme. Diskret, sachlich und ohne falsche Versprechen.
Fakten zur Behandlung von Erektionsstörungen bei GLOW AESTHETICS
Die Werte beziehen sich auf die bei uns angebotenen regenerativen Verfahren (Stoßwellentherapie, PRP). Ob und welches Konzept sinnvoll ist, entscheidet sich nach Diagnostik — nicht vor der ersten Sitzung.
Behandlungsdauer & Sitzungen
ca. 20–45 Minuten je Sitzung
Sitzungen: Stoßwelle 6–12 · PRP meist 3 · je nach Konzept
Anästhesie
keine bzw. örtliche Betäubung
lokale Betäubung bei PRP
Klinikaufenthalt
Ambulant
keine Klinik, keine Narkose
Ausfallzeit
keine
Sofort gesellschaftsfähig – PRP 48–72 h Schonung bei Sport oder Sex
Kosten*
ab 850 € je Behandlung
Erstberatung 70 € · Abrechnung nach GOÄ
Was regenerative Verfahren leisten können — und was nicht
Rund um Erektionsstörungen kursieren viele Versprechen. Wir halten uns an das, was sich belegen lässt. Die bei uns angebotenen Verfahren zielen darauf, die Durchblutung des Schwellkörpers zu unterstützen — sie sind kein Ersatz für die Abklärung der Ursache und kein garantierter Weg zurück zur Erektion wie mit 20. Drei Punkte sind uns in der Einordnung wichtig.
Ansatz an der Durchblutung statt nur am Symptom
Die häufigste körperliche Ursache einer Erektionsstörung ist eine gestörte Durchblutung des Schwellkörpergewebes. Genau hier setzen Stoßwellen- und PRP-Therapie an: Sie sollen die Neubildung und Funktion kleiner Blutgefäße anregen. Das ist ein anderer Weg als eine Tablette, die kurzfristig die Gefäße weitstellt — der Anspruch ist, die Gewebefunktion selbst zu unterstützen. Wie stark dieser Effekt im Einzelfall ausfällt, ist individuell und nicht vorhersagbar.
Nicht-medikamentös und ohne systemische Nebenwirkungen
Für Männer, die keine Tabletten nehmen möchten oder auf PDE-5-Hemmer nicht ansprechen oder sie nicht vertragen, sind die regenerativen Verfahren eine Option ohne systemische Medikamentenwirkung. Es gibt keine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, keine kreislaufwirksame Komponente. Die Stoßwellentherapie ist nicht-invasiv; bei der PRP-Behandlung wird körpereigenes Material verwendet. Das macht die Verfahren risikoarm — risikofrei ist kein medizinischer Eingriff.
Ehrliche Erwartung statt Erfolgsquote
Wir werben bewusst nicht mit einer festen Prozentzahl. Die Studienlage zur Stoßwellentherapie bei leichter, gefäßbedingter erektiler Dysfunktion ist vielversprechend, aber in Umfang und Langzeitdaten noch begrenzt; internationale Leitlinien führen sie als Option mit Vorbehalt. Eine Metaanalyse zeigt, dass PRP-Injektionen die erektile Funktion nach 12 und 24 Wochen signifikant verbessern, insbesondere in Kombination mit Stoßwellentherapie. Das heißt nicht, dass die Verfahren nichts können — es heißt, dass wir realistisch aufklären, statt ein Ergebnis zu garantieren, das niemand garantieren kann.
Manuel Sánchez
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Mein Versprechen an Sie
„Bei Erektionsstörungen wird viel Geld mit Hoffnung verdient. Ich möchte das anders machen. Eine Erektionsstörung ist häufig ein Frühwarnzeichen — für Gefäße, für Stoffwechsel, manchmal für das Herz. Deshalb steht bei mir die Ursachenklärung vor jeder Behandlung, und wo sie in urologische oder internistische Hände gehört, sage ich das offen. Wenn eine regenerative Therapie sinnvoll ist, kläre ich ehrlich über die Studienlage auf — ohne Erfolgsquoten zu versprechen, die die Wissenschaft so nicht hergibt.“
— Manuel Sánchez
Ihr Ansprechpartner bei Erektionsstörungen in Frankfurt
Frankfurt am Main · Rhein-Main-Gebiet · Hessen
Kaum ein Thema wird von Männern länger aufgeschoben als dieses. Viele kommen erst, wenn die Belastung für die Partnerschaft oder das eigene Selbstbild spürbar geworden ist — und erleben dann, dass das Gespräch sachlich und ohne Verlegenheit geführt wird. Genau das ist mein Anspruch: das Anliegen ernst nehmen, den Ursachen nachgehen und offen einordnen, welcher Weg im Einzelfall trägt.
Seit mehreren Jahren arbeite ich als Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Bei Erektionsstörungen sehe ich meine Rolle klar: gründliche Anamnese, Einordnung möglicher Ursachen und, wo nötig, die Zusammenarbeit mit Urologie und Innerer Medizin, bevor über eine regenerative Behandlung gesprochen wird. Diese Ehrlichkeit ist mir wichtiger als ein schneller Behandlungsabschluss.
QUALIFIKATIONEN
- Approbierter Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie (LÄK Hessen)
- Mehr als 13 Jahre ärztliche Berufserfahrung
- Erfahrung in männlicher Intimchirurgie und regenerativen Behandlungskonzepten
- Diskrete Beratung und Aufklärung in sensiblen Behandlungsfeldern
- Zusammenarbeit mit urologischen und internistischen Kolleg:innen zur Ursachenabklärung
- Fokus auf evidenzbasierte, realistische Aufklärung statt Erfolgsversprechen
- Fortlaufende Weiterbildung auf Fachkongressen (DGPRÄC, ISAPS)
Mitgliedschaften & Qualifikationsnachweise
Fachliche Expertise, nachgewiesen durch anerkannte Institutionen:
Männergesundheit · Diskret · Frankfurt
Erst die Ursache. Dann die Behandlung.
Warum eine Erektionsstörung entsteht — und warum die Ursache zählt
Eine erektile Dysfunktion liegt vor, wenn eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion wiederholt und über einen längeren Zeitraum nicht zustande kommt oder nicht gehalten werden kann. Das ist häufiger, als viele denken: Mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich an. Entscheidend für die Behandlung ist aber nicht die Häufigkeit, sondern die Ursache — denn davon hängt ab, was hilft.
Gefäße und Stoffwechsel
Die häufigste körperliche Ursache ist eine gestörte Durchblutung — etwa durch Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfette. Weil die feinen Penisgefäße besonders früh betroffen sein können, gilt: Eine neu aufgetretene Erektionsstörung kann ein frühes Warnzeichen für eine allgemeine Gefäßerkrankung sein — mitunter Jahre vor einem Herzproblem. Diesen Zusammenhang nehmen wir ernst; er ist der wichtigste Grund, warum am Anfang die Abklärung steht.
Nerven, Hormone und Medikamente
Neurologische Erkrankungen, Operationen im Beckenbereich (etwa nach Prostata-Eingriffen), ein Testosteronmangel oder Schilddrüsenstörungen können eine Rolle spielen. Auch bestimmte Medikamente — etwa gegen Bluthochdruck oder Depressionen — können Erektionsstörungen begünstigen. Hier ist die Behandlung der Grunderkrankung oder die Anpassung der Medikation oft der entscheidende Hebel, nicht eine zusätzliche Therapie.
Psyche und Lebensstil
Stress, Leistungsdruck, depressive Verstimmungen und Konflikte in der Partnerschaft können Erektionsstörungen auslösen oder verstärken — gerade bei jüngeren Männern stehen psychische Faktoren oft im Vordergrund. Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel wirken zusätzlich auf die Gefäße. Ein ehrlicher Blick auf den Lebensstil ist deshalb Teil jeder seriösen Beratung — manchmal liegt der wirksamste erste Schritt genau hier.
Warum wir zuerst abklären — und wann wir überweisen
Diesen Abschnitt finden Sie auf werblichen Seiten selten. Bevor wir über eine regenerative Behandlung sprechen, klären wir mögliche Ursachen ab und beziehen bei Bedarf Urologie und Innere Medizin ein. Eine ärztliche Abklärung vor der Behandlung ist insbesondere wichtig bei:
- neu aufgetretener Erektionsstörung mit Gefäßrisiken (Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, familiäre Herz-Kreislauf-Belastung) — hier steht die internistische/kardiologische Einordnung im Vordergrund.
- Verdacht auf Hormonmangel (Testosteron) oder auf medikamentöse Ursachen — hier ist die gezielte Abklärung der richtige Weg.
- Beschwerden nach Prostata- oder Beckenoperationen — hier ist die urologische Mitbeurteilung sinnvoll.
- überwiegend psychischer Ursache — hier hilft oft eine psychologische oder sexualmedizinische Begleitung mehr als ein Gerät.
Erektile Dysfunktion ist gut behandelbar — aber nur, wenn man weiß, woran man arbeitet. Deshalb ist die Diagnostik bei uns kein Formalismus, sondern der eigentliche Anfang.
Behandlungsmethoden im Überblick
Für die erektile Dysfunktion gibt es ein abgestuftes Spektrum — von der Behandlung der Grunderkrankung über die medikamentöse Standardtherapie bis zu regenerativen Verfahren. Wir bieten die regenerativen Ansätze an und ordnen sie ehrlich in das Gesamtbild ein. Welche Stufe für Sie sinnvoll ist, ergibt sich aus Ursache, Schweregrad und Ihren bisherigen Erfahrungen.
Niedrigenergetische Stoßwellentherapie (Li-ESWT)
Das am besten untersuchte regenerative Verfahren bei leichter, gefäßbedingter ED
Bei der niedrigenergetischen Stoßwellentherapie werden schwache akustische Druckwellen auf den Schwellkörper geleitet. Ziel ist, die Neubildung kleiner Blutgefäße (Angiogenese) und die Durchblutung anzuregen. Die Behandlung ist nicht-invasiv, kommt ohne Medikamente aus und wird als weitgehend schmerzfrei beschrieben — spürbar ist meist nur ein leichtes Klopfen oder Wärmegefühl. Unter den regenerativen Verfahren ist die Stoßwellentherapie am besten untersucht; mehrere randomisierte Studien und Metaanalysen zeigen bei leichter, vaskulär bedingter ED messbare Effekte. Internationale Leitlinien führen sie als Option — bei zugleich noch begrenzten Langzeitdaten.
Was wir tun:
- Anwendung auf den Schwellkörper in mehreren Sitzungen
- Übliches Schema: etwa 6–12 Sitzungen, je rund 15-20 Minuten
- Ambulant, ohne Betäubung, ohne Ausfallzeit
- Kombinierbar mit anderen Therapien
Ihre Vorteile:
- Nicht-invasiv, ohne Medikamente und ohne systemische Nebenwirkungen
- Keine Ausfallzeit — direkt wieder alltagsfähig
- Am besten belegtes der regenerativen Verfahren
Wichtig zu wissen:
- Wirkt am ehesten bei leichter, gefäßbedingter ED — nicht bei jeder Ursache
- Effekte bauen sich über Wochen auf; nicht jeder spricht an
- Langzeitdaten sind noch begrenzt; ggf. Auffrischung nötig
Geeignet bei: leichter bis mittelschwerer, vaskulär bedingter erektiler Dysfunktion; Männern, die einen nicht-medikamentösen Weg suchen oder PDE-5-Hemmer nicht vertragen.
PRP-Therapie (Penis-Shot)
Regenerativer Ansatz mit körpereigenem Blutplasma — ehrlich zur Evidenz
Bei der PRP-Therapie (plättchenreiches Plasma) wird aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes ein plättchenreicher Anteil gewonnen und nach örtlicher Betäubung in den Schwellkörper eingebracht. Die Idee: Wachstumsfaktoren aus den Blutplättchen sollen Regenerationsprozesse anstoßen. Weil körpereigenes Material verwendet wird, sind allergische Reaktionen oder Abstoßung nicht zu erwarten.
Eine systematische Übersicht fasste die Daten von randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs) zusammen. Die Forscher stellten fest, dass Patienten in der PRP-Gruppe nach 1, 3 und 6 Monaten eine signifikant bessere Erektionsfunktion aufwiesen als die Kontrollgruppe, die nur ein Placebo erhielt. Der internationale Index für erektile Funktion (IIEF-Score) verbesserte sich deutlich.
Die Datenlage ist insgesamt gemischt. Wir setzen PRP daher am ehesten ergänzend und nach ausführlicher Aufklärung ein — nicht als garantierte Lösung.
Was wir tun:
- Entnahme einer kleinen Blutmenge, Aufbereitung des Plasmas
- Einbringen nach örtlicher Betäubung, ca. 30–45 Minuten
- Meist mehrere Sitzungen im Abstand einiger Wochen
- Häufig in Kombination mit Stoßwellentherapie
Ihre Vorteile:
- Körpereigenes Material — keine Allergie, keine Abstoßung
- Ambulant, ohne systemische Medikamentenwirkung
- Als Ergänzung eines Konzepts denkbar
Wichtig zu wissen:
- Als Alleintherapie in einer kontrollierten Studie nicht besser als Placebo
- Evidenz gemischt — kein Wirkungsversprechen möglich
- Nach der Behandlung 48–72 Stunden Schonung (Sport, Sexualität)
Geeignet bei: Männern, die einen regenerativen, körpereigenen Ansatz wünschen und die eingeschränkte Evidenz bewusst mittragen — bevorzugt im Rahmen eines Kombinationskonzepts.
Kombinationstherapie
Stoßwelle und PRP in einem abgestimmten Konzept
In der Praxis werden Stoßwellentherapie und PRP häufig kombiniert, um verschiedene Ansatzpunkte zu bündeln. Erste Studien deuten darauf hin, dass eine Kombination der alleinigen Anwendung überlegen sein kann; auch hier bleibt die Evidenz aber begrenzt und die individuelle Reaktion unterschiedlich. Ob eine Kombination in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir nach Diagnostik und Erwartungsklärung — nicht nach Paketlogik.
Ihre Vorteile:
- Zwei Ansatzpunkte in einem abgestimmten Konzept
- Individuell auf Befund und Ziel zugeschnitten
- Ambulant, ohne systemische Nebenwirkungen
Wichtig zu wissen:
- Höherer Aufwand und höhere Kosten als eine Einzelmethode
- Evidenz für die Kombination noch begrenzt
- Kein garantierter Mehreffekt im Einzelfall
Geeignet bei: Männern mit vaskulär bedingter ED, die ein umfassenderes regeneratives Konzept wünschen.
Medikamente und Ursachenbehandlung — die Einordnung
Was Leitlinien als Standard sehen — und warum wir es nennen
Zur Vollständigkeit gehört, was wir selbst nicht in den Vordergrund stellen: Nach den medizinischen Leitlinien sind die Behandlung von Grunderkrankungen und Risikofaktoren sowie PDE-5-Hemmer (die bekannten Tabletten) die erste Wahl bei erektiler Dysfunktion. Ergänzend kommen — je nach Ursache — eine Testosterontherapie bei nachgewiesenem Mangel, Vakuumsysteme oder weitere urologische Verfahren in Betracht. Wir nennen das offen, weil eine ehrliche Beratung nicht nur das eigene Angebot beschreibt. Wo diese Wege für Sie sinnvoller sind, verweisen wir dorthin.
Geeignet bei: allen Formen — als medizinischer Standard und als Bezugsrahmen für die Entscheidung.
Welcher Weg zu Ihrer Situation passt
Ob Stoßwelle, PRP, eine Kombination — oder zuerst eine Abklärung an anderer Stelle: Das lässt sich seriös erst nach einem vertraulichen Gespräch und einer Diagnostik sagen. Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Situation einzuordnen, bevor wir eine Behandlung vorschlagen.
Der Ablauf Ihrer Behandlung
Von der ersten vertraulichen Anfrage bis zur Erfolgskontrolle begleiten Sie fünf Schritte. Der Ablauf ist unkompliziert — aber die Diagnostik am Anfang nehmen wir ernst.
1
Vertrauliches Erstgespräch
In etwa 30 bis 45 Minuten besprechen wir in geschützter Atmosphäre Ihr Anliegen: seit wann die Beschwerden bestehen, in welchen Situationen, welche Vorerkrankungen und Medikamente eine Rolle spielen könnten. Dieses Gespräch ist die Grundlage für alles Weitere — und es ist der Moment, in dem sich oft schon abzeichnet, wo die Ursache liegt.
2
Diagnostik und Ursachenabklärung
Je nach Situation veranlassen wir eine gezielte Abklärung — etwa Hormon- und Laborwerte — und beziehen bei Bedarf urologische oder internistische Kolleg:innen ein. Ziel ist, behandelbare Ursachen (Gefäße, Stoffwechsel, Hormone, Medikamente) nicht zu übersehen. Erst danach ist eine sinnvolle Therapieentscheidung möglich.
3
Individueller Therapieplan
Auf dieser Grundlage besprechen wir offen die Optionen — einschließlich der Frage, ob ein regeneratives Verfahren bei Ihnen überhaupt der richtige Weg ist oder ob die medikamentöse Standardtherapie beziehungsweise die Behandlung der Ursache Vorrang hat. Sie erhalten einen transparenten Kostenvoranschlag nach GOÄ.
4
Die Behandlung
Die eigentliche Behandlung erfolgt ambulant. Die Stoßwellentherapie dauert je Sitzung rund 20 Minuten und kommt ohne Betäubung aus; die PRP-Behandlung dauert etwa 30 bis 45 Minuten und erfolgt nach örtlicher Betäubung. Sie sind in der Regel unmittelbar wieder alltagsfähig.
5
Nachsorge und Erfolgskontrolle
Die Wirkung regenerativer Verfahren baut sich über Wochen auf. Wir sehen Sie zu Kontrollterminen, beurteilen den Verlauf gemeinsam und passen das Konzept bei Bedarf an. Bleibt der gewünschte Effekt aus, sprechen wir das offen an und besprechen Alternativen — statt einfach weitere Sitzungen anzuhängen.
Nach der Behandlung — was Sie beachten sollten
Die Verfahren sind alltagstauglich; nur wenige Punkte sind zu beachten. Sie unterscheiden sich je nach Methode.
Nach der Stoßwellentherapie
- Keine Einschränkungen — Alltag, Beruf und Sport unmittelbar möglich
- Selten vorübergehende Hautrötung im Behandlungsbereich
- Effekt baut sich über etwa 3–6 Wochen auf
- Termine lassen sich gut in den Tagesablauf integrieren
Nach der PRP-Behandlung
- 48–72 Stunden Schonung von Sport und Sexualität
- Leichte Schwellung oder ein kleiner Bluterguss möglich — meist rasch rückläufig
- Alltag und Beruf in der Regel sofort möglich
- Erste Veränderungen frühestens nach einigen Wochen
Allgemein
- Lebensstil wirkt mit: Nikotinverzicht, Bewegung und Gewicht beeinflussen das Ergebnis
- Verordnete Medikamente bitte nicht eigenmächtig absetzen
- Bei anhaltenden oder neuen Beschwerden ärztlich abklären lassen
- Realistische Erwartung: Unterstützung der Funktion, kein garantierter „Reset“
Facharztpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie
KOMPETENZ · ERFAHRUNG · PRÄZISION
Häufige Fragen zur Behandlung von Erektionsstörungen
Ab wann spricht man von einer Erektionsstörung?
Von einer erektilen Dysfunktion spricht man, wenn über einen Zeitraum von mehreren Monaten wiederholt keine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zustande kommt oder gehalten werden kann. Gelegentliche „Aussetzer“ — etwa bei Müdigkeit, Alkohol oder Stress — sind normal und noch keine Erkrankung. Entscheidend sind die Dauerhaftigkeit und der Leidensdruck.
Warum steht bei Ihnen die Abklärung am Anfang?
Weil eine Erektionsstörung häufig eine Ursache hat, die man kennen sollte. Eine neu aufgetretene ED kann ein frühes Zeichen einer Gefäßerkrankung sein — mitunter bevor Herz oder Kreislauf Symptome zeigen. Wer nur das Symptom behandelt, übersieht möglicherweise etwas Wichtigeres. Deshalb klären wir mögliche Ursachen ab und beziehen bei Bedarf Urologie und Innere Medizin ein.
Wie gut wirkt die Stoßwellentherapie wirklich?
Die Stoßwellentherapie ist das am besten untersuchte regenerative Verfahren. Bei leichter, gefäßbedingter erektiler Dysfunktion zeigen mehrere randomisierte Studien und Metaanalysen messbare Verbesserungen; internationale Leitlinien führen sie als Option, weisen aber auf begrenzte Langzeitdaten hin. Das heißt: eine ernstzunehmende Möglichkeit für passende Fälle — aber kein garantierter Erfolg und nicht für jede Ursache geeignet.
Bringt die PRP-Behandlung (Penis-Shot) etwas?
Eine Metaanalyse zeigt, dass PRP-Injektionen die erektile Funktion nach 12 und 24 Wochen signifikant verbessern, insbesondere in Kombination mit Stoßwellentherapie.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die Stoßwellentherapie wird als weitgehend schmerzfrei beschrieben — spürbar ist meist nur ein leichtes Klopfen oder Wärmegefühl. Die PRP-Behandlung erfolgt nach örtlicher Betäubung; die meisten empfinden sie als gut aushaltbar. Eine Vollnarkose ist bei keinem der Verfahren nötig.
Wie viele Sitzungen brauche ich, und wann wirkt es?
Bei der Stoßwellentherapie sind üblicherweise etwa 6 bis 12 Sitzungen vorgesehen, häufig ein- bis zweimal pro Woche; die Wirkung baut sich über etwa 3 bis 6 Wochen auf. Bei PRP sind meist drei Sitzungen im Abstand einiger Wochen üblich, mit ersten möglichen Veränderungen nach einigen Wochen. Der genaue Plan hängt vom Befund ab.
Muss ich dafür Tabletten absetzen?
Nein. Die regenerativen Verfahren lassen sich grundsätzlich mit einer bestehenden Therapie kombinieren. Verordnete Medikamente sollten Sie nicht eigenmächtig absetzen. Ob und wie sich Ihre Medikation im Verlauf anpassen lässt, besprechen wir gemeinsam und in Abstimmung mit den behandelnden Ärzt:innen.
Gibt es Nebenwirkungen oder Risiken?
Die Verfahren gelten als risikoarm. Die Stoßwellentherapie ist nicht-invasiv; bei PRP wird körpereigenes Material verwendet, sodass Allergien oder Abstoßung nicht zu erwarten sind. Möglich sind leichte, meist rasch abklingende Reaktionen wie eine kleine Schwellung oder ein Bluterguss an der Einstichstelle. Systemische Nebenwirkungen wie bei Medikamenten treten nicht auf. Risikofrei ist dennoch kein Eingriff — wir klären individuell auf.
Für wen sind die Verfahren nicht geeignet?
Weniger geeignet sind die regenerativen Verfahren, wenn die Ursache überwiegend woanders liegt — etwa bei ausgeprägtem Hormonmangel, bei überwiegend psychischer Ursache oder bei schweren neurologischen bzw. postoperativen Befunden. In solchen Fällen ist die gezielte Ursachenbehandlung oder eine andere Fachrichtung der bessere Weg. Auch das sagen wir offen.
Was kostet die Behandlung, und zahlt die Kasse?
Die Kosten beginnen ab [850] € je Behandlung und richten sich nach Verfahren, Sitzungszahl und individuellem Konzept; die Abrechnung erfolgt nach GOÄ. Die Erstberatung inklusive Untersuchung kostet 70 €. Gesetzliche Kassen übernehmen regenerative Verfahren in der Regel nicht; bei privaten Tarifen kann eine anteilige Erstattung möglich sein. Wir stellen Ihnen die Kosten vorab transparent dar.
Wie diskret läuft alles ab?
Diskretion ist bei diesem Thema Voraussetzung, nicht Zusatz. Wir bieten vertrauliche Terminvergabe (auch am späteren Nachmittag), separate Behandlungsräume und einen Ablauf ohne unnötige Wartesituationen. Sie bestimmen das Tempo des Gesprächs — sachlich, ruhig und ohne dass das Thema unangenehm gemacht wird.
Vereinbaren Sie Ihr vertrauliches Erstgespräch
Eine Behandlung von Erektionsstörungen in Frankfurt, die mit einer ehrlichen Ursachenklärung beginnt: Wir nehmen uns Zeit für Anamnese, Diagnostik und eine offene Einordnung der Möglichkeiten — und sagen Ihnen auch, wenn ein anderer Weg für Sie der bessere ist. Die Erstberatung inklusive Untersuchung kostet 70 € (Abrechnung nach GOÄ).
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Quellenverzeichnis
Leitlinien & Grundlagen
[1] European Association of Urology (EAU). Guidelines on Sexual and Reproductive Health — Male Sexual Dysfunction / Erectile Dysfunction. uroweb.org. 2024.
[2] Deutsche Gesellschaft für Urologie / AWMF. Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion. Register-Nr. 043-048.
[3] Burnett AL, Nehra A, Breau RH, et al. Erectile Dysfunction: AUA Guideline. Journal of Urology. American Urological Association. 2018 (amend. 2020).
Stoßwellentherapie (Li-ESWT)
[4] A close look at the evidence on low-intensity shockwave therapy in erectile dysfunction — a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Journal of Sexual Medicine. 2025.
[5] Effects of Low-Intensity Shock Wave Therapy on Erectile Function: a Systematic Review and Meta-Analysis of RCTs. World Journal of Men’s Health. 2025.
[6] Schoofs E, Fode M, Capogrosso P, Albersen M. Current guideline recommendations and analysis of evidence quality on low-intensity shockwave therapy for erectile dysfunction. International Journal of Impotence Research. 2019;31:209–217.
PRP-Therapie
[7] Masterson TA, et al. Platelet-rich plasma injections for erectile dysfunction: a prospective, randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Journal of Urology. 2023;210(1):154-161.
[8] The efficacy of platelet-rich plasma (PRP) alone or in combination with low-intensity shockwave therapy in treating erectile dysfunction: a systematic review and meta-analysis of RCTs. The Aging Male. 2025.
[9] Mao Q, Yang Y, Liu Y, Liu H, Tang G, Wang X, Cui Y, Wu J. The efficacy of platelet rich plasma in the treatment of erectile dysfunction: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Aging Male. 2024 Dec;27(1):2358944. doi: 10.1080/13685538.2024.2358944. Epub 2024 Jun 4. PMID: 38832665.
Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Gesundheit
[10] Vlachopoulos C, et al. Erectile dysfunction as a cardiovascular risk marker. Reviews and position papers, European/US cardiology & urology societies.
Geprüfte medizinische Informationen
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Wichtiger medizinischer Hinweis
Die Informationen auf dieser Website ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose. Die erektile Dysfunktion kann Ausdruck einer behandlungsbedürftigen Grunderkrankung sein; eine ärztliche Abklärung der Ursachen ist wichtig. Aussagen zur Wirkung der beschriebenen Verfahren beziehen sich auf die allgemeine wissenschaftliche Studienlage und stellen kein Heilungs- oder Erfolgsversprechen dar. Die Wirksamkeit ist individuell unterschiedlich und im Einzelfall nicht garantiert; für die alleinige PRP-Behandlung ist ein über Placebo hinausgehender Nutzen nicht belegt. Eine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen erfolgt in der Regel nicht. Vor jeder Behandlung erfolgt eine individuelle ärztliche Einschätzung einschließlich der Prüfung möglicher Gegenanzeigen.